Pizza mit Sahne – Was die Mudda von Lieferando kocht

Ob Nutellabrötchen oder Spaghetti mit Ketchup – es gibt Küchenklassiker, die lassen sich nicht verbessern. Das Schlemmerfilet à la Bordelaise zum Beispiel. Auch Wackelpudding, Chicken Tikka oder die 47 H (mit doppelt gebackener Hühnerbrust) schmecken so am besten, wie wir es gewohnt sind. Nun wagt sich der Bringdienstvermittler “Lieferando” an eine aufregende Neuinterpretation von Pizzaklassikern.

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Omas Mafiatorte ist in die Jahre gekommen. Mit traditionellen Sorten lockt man keinen Hund mehr hinter dem vorgeheizten Backofen hervor, das ewige Einerlei aus Pizza Ruccola und Mozzarella di Buffalo ist zu einem schwer verdaulichen Einheitsbrei geworden. Doch das muss nicht sein. Unter dem Motto “Deine Mudda kocht” verquirlt “Lieferando” zurzeit traditionelle italienische Küche mit Einflüssen aus dem spanischen Molekularlabor.

Für einen Preis ab 2,99 Euro bietet das sympathische Start-up-Unternehmen Pizzen unter klassischen Bezeichnungen wie “Pizza Salami” an. Der Clou versteckt sich in der Produktbeschreibung, die man lesen kann, wenn man ganz nah an die Plakatwerbung herantritt. Da zeigt sich die ganze Vielfalt der italienischen Küche. Denn die Pizza Salami muss keineswegs mit der fettigen Wurst aus dem Ausland belegt werden:

Pizza Salami
Sahne Sauce, Sahne Pizza und Käse, Champignons, Paprika, Tomaten

Damit präsentiert “Lieferando” eine Spezialität, für die man in Zeiten vor Internet & Co. sehr weit reisen musste. Schauen wir uns die zweite Neukreation an: Die Funghi haben die Food-Tüftler ebenfalls einer Frischzellenkur unterzogen. Zwar kommen hier noch die althergebrachten Pilze auf die Pizza, der übrige Belag jedoch wurde frisch und neu interpretiert:

Pizza Champignons
Sahne Sauce, Sahne Pizza und Käse, Champignons

Auch die Pizza Scampi wurde grundlegend überarbeitet. Die genaue Rezeptur ist der Einführungskampagne nicht zu entnehmen, “Lieferando”hat also noch ein paar Überraschungen parat, Eisen im Feuer und Pfeile im Köcher.

Wer nicht auf den Pizzaboten warten möchte, sondern den Trend der Sahne Pizza nachkochen möchte, um seine Lieben zu überraschen, braucht nur ein wenig Geduld und Spucke – und natrlich einen gut sortierten Discounter um die Ecke.

Und so einfach geht’s! Gelingt im Nu!
Pizza à la Lieferando

1) Eine Fertigpizza (z. B. von “Mama Mancini” oder “Bofrost”) mit einem scharfen Messer vom Belag befreien. Das gelingt besonders gut, wenn die Pizza noch gefroren ist.

2) Sahne sehr fest schlagen. Das geht am besten mit einem Tütchen Sahnesteif. Zuckern wie gewohnt. Den Pizzaboden hauchdünn mit Margarine bestreichen. Dann folgt eine Schicht der steifen Sahne (etwa drei Millimeter).

3) Nun kommt die Sahne Sauce. Die ist etwas knifflig, aber die Mühe lohnt sich! Mehl in Biskin anschwitzen. Mit gut einem halben Liter Sahne und der gleichen Menge Hühnerbrühe ablöschen. Einkochen lassen, bis die gewünschte Saucenkonsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer, Blue Curacao und etwas Senseo-Kaffee abschmecken. Abkühlen lassen und auf die Pizza geben.

4) Mit Champignons, Paprika und Analogkäse belegen. Mit vier Cocktailtomaten garnieren.

5) In der Mikrowelle erwärmen, bis der Käse zerlaufen und die Pizza schön braun ist.

Guten Appetit!!!

 

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